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Meros Erfolg nur Manipulation? – Jetzt schießt Xatar zurück!

 

Der Hack

Das „Y-Kollektiv“ ist in aller Munde auf Youtube und steht inzwischen ganz oben in den Trends. Reporter Ilhan Coskun trifft sich darin mit einem Hacker, der behauptet, die Charts manipuliert zu haben und durch gezielte Manipulation deutschen Rappern zu ihrem Durchbruch zu verhelfen.

Groove Attack

Vor allem Künstler von Groove Attack, wie unter anderem AoN Rapper Mero stehen seitdem unter schwerem Beschuss. Die Reportage illustriert anhand des Beispiels Mero was Anzeichen für gekaufte Klicks sein könnten. Darauf antwortet Groove Attack nun mit einer öffentlichen Stellungnahme:

„Groove Attack stellt klar, dass wir zu keinem Zeitpunkt Klicks gekauft oder  sonstige Manipulationsbestrebungen unternommen haben, um Artists künstlich zu Ruhm zu verhelfen.

Der große Erfolg unseres Künstler Mero hat dazu geführt, dass (..) eine Überprüfung der Streamingzahlen erfolgte. Die GfK stellte fest, dass die Abrufzahlen hoch seien, konnte aber keine Auffälligkeiten feststellen.“

 

Klar ist natürlich auch, dass eine Computerbetrugsmasche, die durch eine Überprüfung der GfK einfach auffliegen würde, ihr Geld nicht wert wäre. Die Akteure in diesem Bereich arbeiten hochprofessionell. Man denke an die Meldungen in den letzten Jahren über Botnetze, die ohne Wissen ihrer Nutzer Bitcoins gemined haben. Der gleiche Mechanismus könnte einer bislang unbekannten Anzahl  von Nutzern zu Plays verholfen haben.

Das ist jedoch reine Spekulation. Da wir in einem Rechtsstaat leben gilt natürlich in dubio pro reo.

Bis zum klaren Beweis der Schuld, müssen wir davon ausgehen, dass Rapper wie Mero und Xatar wirklich erfolgreich sind. Der Grund für Xatars Bekanntheits- oder Berüchtigtheitsgrad muss hier nicht wiederholt werden,  der ist der Hiphopwelt sicher bekannt.

Denkbar wäre in dieser Situation auch ein psychologisch, manipulativer Doppelbluff. Ein fingierter Skandal, an dessen Ende Groove Attack mit weißer Weste dasteht, aber mit Sensationsgeilheit und Empörung die Breite Masse erreicht hat und gleichzeitig die Konkurrenz -die besagte unlautere Geschäftsmethoden verwendet- durch die Erhöhte Aufmerksamkeit ausschaltet. Das ist natürlich auch nur Spekulation, aber die Vorstellung lässt einem die Nackenhaare aus Ehrfurcht angesichts dieser genialen V-Mann Skills aufstellen.

  Die Statistische Wahrscheinlichkeit dafür wäre hoch, wenn im Lager von Groove Attack ein psychologisch versierter Mensch steht, der sich mit den sozialen Methoden der Manipulation und Massenpsychologie auskennt. 

 

Xatar

Auch Xatar hat eine Stellungnahme abgegeben und direkt gegen alle Rapper ausgeteilt, die die Reportage weiterverbreiteten. Als mögliches Motiv sieht der Labelboss aus Bonn den Neid gegen den Erfolg seiner Plattenfirma. Außerdem ist ein ausführliches Statement für heute angekündigt!

Hier seht ihr den Post